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 Über uns 
Wo liegt eigentlich die Gemeinde Selfkant
Selfkant (niederländisch Zelfkant) ist die westlichste Gemeinde in Deutschland. Sie liegt bei 5° 55' östliche Länge im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg und ist Mitglied im Zipfelbund.

Geografische Lage

Die Gemeinde Selfkant liegt zwischen den Flüssen Wurm im Osten und Maas im Westen. Dort befindet sie sich in der ländlichen Umgebung der Landschaft Selfkant rund 42 km südwestlich von Mönchengladbach und nur etwas östlich der niederländischen Stadt Sittard. Nur etwas nordwestlich des Ortsteils Isenbruch befindet sich der westlichste Punkt Deutschlands.

Ihre Grenze zu den Niederlanden ist rund 27 km lang, während die Verbindung mit anderen deutschen Gemeinden dagegen nur 6 km breit ist. Die Westspitze der Gemeinde Selfkant reicht bis auf 6,5 km an die Maas heran.

Gemeinde Selfkant

Wappen


Nachbargemeinden

Die Fahrzeiten zu den nächst größeren Städten wie Aachen betragen ca. 25 min, nach Köln ca. 45 min, bis nach Maastricht ca. 25 min und nach Maaseik (Belgien) ca. 20 min oder nach Eindhoven ca. 50 min.

Orte

Großwehrhagen, Havert, Heilder, Hillensberg, Höngen, Isenbruch, Kleinwehrhagen, Millen (nl:), Saeffelen, Schalbruch, Stein, Süsterseel, Tüddern, Wehr, Millen-Bruch, Dieck


Geschichte

Die wichtigste Herrschaft des Selfkants im Mittelalter war zunächst Millen, der Sitz des Geschlechts der Herren von Millen, das im Jahre 1282 in die Herrschaft Heinsberg eingegliedert wurde. Schließlich erwarb im Jahre 1499 der Herzog von Jülich die Herrschaft Heinsberg und Millen wurde zum Sitz eines herzoglich-jülichschen Amtmannes. Die Orte Tüddern, Wehr, Süsterseel und Hillensberg gehörten zum Amt Born und ab 1709 zum Amt Sittard.

Von 1794 bis 1815 gehörte der Selfkant zum französischen Kanton Sittard. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam der Selfkant an die preußische Rheinprovinz. Zu dieser Zeit wurde die Grenze zum benachbarten Königreich der Niederlande festgelegt und blieb bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bestehen.

Die Niederlande forderten nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges eine Entschädigung für die erlittenen Kriegsschäden in Form einer Gebietsforderung. Hierzu wurde der Selfkant seit dem 23. April 1949 entsprechend der Schlusserklärung der Londoner Deutschland-Konferenz unter niederländische Auftragsverwaltung gestellt.

In der folgenden Zeit wurde in das jetzt niederländische Selfkant viel investiert, z. B. in den Bau von Wohnungen und Straßen. In dieser Zeit wurde die Straße N 274 mittels Tunnel und Überführungen kreuzungsfrei angelegt, um eine schnelle Verbindung zwischen den niederländischen Städten Heerlen und Roermond zu erlauben. Diese Straße verblieb auch nach der Rückgabe des Selfkant bei den Niederlanden – erst am 25. Februar 2002 erfolgte die Rückgabe an Deutschland, auf dessen Gebiet sie jetzt L 410 heißt. Im Jahre 2004 wurden Kreuzungsanschlüsse dieser Straße an verschiedene Straßen im Selfkant realisiert, u. a. mit der B 56 zwischen Gangelt und Süsterseel.

Im März 1957 begannen die offiziellen Verhandlungen zwischen dem Königreich der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland bezüglich der Rückgabe des Gebietes.

Seit dem 1. August 1963 gehört das Gebiet nach Zahlung von 280 Mio. DM an das Königreich der Niederlande wieder zur Bundesrepublik Deutschland. Aus dem bestehenden Amt Selfkant wurden die alten Gemeinden Havert, Hillensberg, Höngen, Millen, Süsterseel, Tüddern und Wehr gebildet. Zwei Monate später, am 21. Oktober 1963, wurden dann die ersten Wahlen der Gemeinderäte unter deutscher Verwaltung abgehalten.

Die einzelnen Gemeinden sowie die Gemeinde Saeffelen aus dem Amt Waldfeucht wurden am 1. Juli 1969 zur Gemeinde Selfkant zusammengeschlossen.
Eine leistungsstarke, dynamische Truppe
Aus den Überlegungen der Wehrleitung und den Löschgruppen Höngen und Saeffelen, die Kräfte der Feuerwehr zu bündeln und den gestiegenen Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen, entstand Mitte 2001 eine Pilotprojekt der beiden eigenständigen Einheiten. Ziel dieses Projektes war die Ausarbeitung und Prüfung eines Plans zur Fusion zweier Löschgruppen zu einer Doppeleinheit mit gemeinsamem Standort. In einer einjährigen „Kennenlern- und Schnüffelphase“ wurden gemeinsame Übungsabende wechselseitig in Höngen und Saeffelen durchgeführt. Die Zusammenarbeit in dieser Zeit war so erfolgreich, dass man sich entschloss, den großen Schritt zu wagen und die Zusammenlegung zu vollziehen. Im Januar 2003 wurde im Rahmen einer Gründungsversammlung die Fusion durch Abstimmung besiegelt. Gleichzeitig wurde ein Gesamtvorstand gewählt, der zu gleichen Teilen aus Höngener und Saeffelener Wehrleuten besteht.

Inzwischen sind mehrere Jahre vergangen und die neue Einheit Höngen-Saeffelen hat sich prächtig entwickelt. Die Ausrichtung eines Internationalen Feuerwehrwettkampfes im Sommer 2003 und die umfangreichen Vorbereitungen dazu haben erheblich zum Zusammenfinden der Truppe beigetragen, ebenso die verschiedenen Feuerwehreinsätze, die grundsätzlich gemeinsam bearbeitet werden.
Besonderer Stolz der neuen Einheit ist das neue Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), das inzwischen von der Gemeinde als Feuerschutzträger angeschafft wurde. Es ist ein MAN 14.250 mit einer Besatzung von 9 Feuerwehrleuten. Das Fahrzeug ist bestückt mit 7 Atemschutzgeräten, von denen schon 3 während der Einsatzfahrt angelegt werden können, sowie einem 2500 L fassenden Wassertank, einer leistungsstarken direkt angetriebenen Kreiselpumpe und einer umfangreichen Beladung zur Technischen Hilfeleistung, wie Stromerzeuger, Trennschleifer, Kettensäge, mobiler Beleuchtungssatz, Tauchpumpe und Hochleistungslüfter zum Entrauchen verqualmter Gebäude. Außerdem wurde das Fahrzeug für die Unfallrettung mit hydraulischer Schere, Spreizer und Rettungszylindern ausgerüstet, was die Einheit vor neue und sicher nicht einfache Aufgaben stellen wird. Zur schnellen Ausleuchtung der Einsatzstellen verfügt das TLF 16/25 über einen pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast mit zwei 1000 Watt Halogenstrahlern.
Die modernste Technische Ausrüstung ist jedoch wertlos ohne motivierte und technisch begeisterte junge (und ältere!) gut ausgebildete Feuerwehrkräfte. Den vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen im freiwilligen Feuerwehrdienst stellen sich zur Zeit 35 aktive Feuermänner und eine Feuerwehrfrau, wobei 4 Feuerwehrmänner sogar hauptamtlich ihren Dienst bei der Berufsfeuerwehr versehen. In vielen hundert Stunden jährlich werden Lehrgänge besucht und Übungen praktiziert, um Techniken und Wissen zu erwerben, zu vertiefen und weiter zu geben.
Lieber Bürger! Diese motivierte Truppe arbeitet beständig daran, den Sicherheitsstandart für Sie und der Selfkantbevölkerung zu erhöhen. Unsere Aufgabe ist es, dem in Not Geratenen zur Seite zu stehen und entstandene Schäden und Gefahren möglichst gering zu halten.
Bitte sorgen Sie durch Umsicht dafür, dass es nicht soweit kommt!


Doch wenn Sie uns brauchen, sind wir für Sie da!

Immer!


Ihre Freiwillige Feuerwehr Höngen-Saeffelen

Bilder
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Feuerwehr Höngen Hoengen Saeffelen Selfkant Datum: 2008-11-21 18:49:49