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Beschreibung
Selfkant. Die nordostwärts schwenkende Kaltfront eines Gewittertiefs über Frankreich sorgte am Freitagmittag ab 13:15 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehren im Selfkant. Das heftige Gewitter ließ innerhalb von 15 Minuten fast 40 L Wasser auf den Quadratmeter prasseln. Da die Kanalisation nicht überall für solche Mengen ausgelegt ist, kam es in mehren Orten zu größeren Überschwemmungen von Strassen und Kellern. In Höngen, Saeffelen, Groß- und Kleinwehrhagen hatten die Feuerwehreinheiten Höngen-Saeffelen, Millen-Tüddern und Schalbruch-Havert alle Hände voll zu tun, um Strassen wieder befahrbar zu machen und Keller aus zu pumpen. In manchen Kellern stand das Wasser bis zu einem halben Meter hoch, Strassen glichen Seen und Flüssen. Rücksichtslose Autofahrer ließen durch ihre Bugwellen noch zusätzlich Wasser in die Kellerschächte schwappen, was bei den betroffenen Bürgern für helle Empörung sorgte. Zahlreiche Strassenabschnitte mussten bis zum Ablauf der Fluten erst einmal gesperrt werden, bevor mit den Pumparbeiten begonnen werden konnte. Gegen 18:00 Uhr hatte sich die Lage wieder so weit entspannt, dass Einsatzkräfte einrücken konnten. Die Schäden in den Kellern dürften erheblich sein.

Text: Bernd Douven
Bilder: Bernd Douven,Dirk Schwartzmanns
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Feuerwehr Höngen Hoengen Saeffelen Selfkant Datum: 2008-11-22 08:24:24