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Beschreibung
Da wurden wahre Männer zu Kindern als gestern die Kameraden das neue selbstgebaute Planspiel zu Auge bekamen. Was allerdings aussieht wie die Modelleisenbahn des kleinen „Fritzchen“, wird im Feuerwehrwesen als Planspielplatte bezeichnet. Denn ganz im Gegenteil zu den spielerischen Tätigkeiten an einer H0 Eisenbahn, ist für die Feuerwehren eine Planspielplatte das beste Übungsmittel um verschiedene Einsatzszenarien durchzuarbeiten. Das Ziel dieser Übungen ist ganz klar gesteckt – methodisch, klares und wenn möglich schnelles abarbeiten eines Führungskreislaufes. Da der Führungskreislauf für die leitenden Personen im Einsatz sehr hilfreich ist, ist es am Planspiel gelegen, dieses Schema in den Entscheidungen einfließen zu lassen und die Strukturen zu festigen. Der Führungskreislauf lässt sich in verschiedene Abschnitte einteilen:

1. die Lagefeststellung
2. die Beurteilung der Lage
3. der Entschluss
4. die Befehlsgebung

Ist der Führungskreislauf einmal durchlaufen, dass heißt die Gefahr mit der höchsten Priorität ist abgearbeitet oder die Lage hat sich geändert, so kann er wahlweise oft wiederholt werden.

Da das gestrige Üben ganz im Zeichen einer Planspielübung stand, wurden im Voraus schon einige Szenarien vorbereitet. So galt es z.B. das Chinarestaurant oder die freistehende Garage zu löschen, wobei die Sache durch die Rettung von Personen in den Gebäuden erheblich erschwert wurde. Abschließend konstruierte man noch einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, einem verwirrten Traktorfahrer und das Auslaufen unbekannter Betriebsstoffe. Hier war es vor allem wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzten und den Einsatz von den wichtigsten Aufgaben an abzuarbeiten.
Nach langem Übungsabend konnte man feststellen, dass es sich gelohnt hat die Zeit in solch ein Planspiel zu investieren.


GKU
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Feuerwehr Höngen Hoengen Saeffelen Selfkant Datum: 2009-01-06 11:07:07